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Wandern Print E-mail
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BLETTERBACHSCHLUCHT

Ausgangspunkt: Geomuseum Radein
Gehzeit:  3-5 Stunden     
Schwierigkeitsgrad: mittel

Über den Weg Nr. 3 (Taubenleck) bis ca. 100 m über dem Bletterbach, rechts schmaler Steig am Berghang (Knappenlöcher), bis in das Bachbett. Die Schlucht aufwärts bis zum Wasserfall. Gehzeit hin und zurück ca. 3 ½ Stunden.
Variante a): Bletterbach-Wasserfall-Butterloch. Über Weg Nr. 3 bis zum Bletterbach, dann bachaufwärts bis zu den Steilwänden des Wasserfalls. Versteinerungen. Rechts vom Wasserfall führen sichere Stufen hinauf zu Weg Nr. 4 ins Butterloch. Zurück nach Radein über Weg Nr. 4 Gehzeit: 3 ½  Stunden.
Variante b): Vom Butterloch (Weg Nr. 4) bis hinauf zur Gorz (Talschluß, Versteinerungen) ca. 30 Min. Kurz vor Talschluß besteht die Möglichkeit über den Gorzsteig (G) orografisch links abbiegend zu den
Lahnerwiesen, Zirmersteig (W) – oder rechts abbiegend zur Lahneralm zu gelangen.

Gehzeit ca. 4 ½  Stunden.

AUER

Auf die Katzenleiter

Vom Hauptplatz bis zum Berg 15 Minuten, über die Katzenleiter weitere 30 Minuten. Vom Hauptplatz am Hotel Markushof vorbei, den Truidn Weg aufwärts zum Kirchplatz mit der Marienkirche. An dieser rechts vorbei und den Wasserfallweg aufwärts. An mehreren Stellen weiß-rote Markierungen. Der Weg endet ganz nahe am Berg. Dort rechts über Stufen zur breiten Wasserschutzmauer und auf dieser einige Schritte aufwärts bis zum Bergfuß. Hier beginnt die sogenannte Katzenleiter (Weg Nr. 2). An dem schmalen Bergrücken führen etwa 700 Felsstufen bis oben an den Wasserfall. Ruhebänke laden zur Rast ein und weitumfassende Ausblicke erfreuen das Auge. Oben Blick in die romantische Felsenschlucht des Schwarzenbaches. Wanderfreudige können auf schattigem Waldpfad weiterwandern. An einigen Berghöfen vorbei, erreicht man in weiteren 1,5 Stunden das Haus Sonne (kein Barbetrieb) an der Aldeiner Straße. Hier Linienbus-Haltestelle zur Rückfahrt nach Auer.
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden



Vom Hauptplatz nach Montan

Vom Hauptplatz aus, den bei voriger Wanderung beschriebenen Weg  (Kirchplatz- Wasserfallweg – Wasserschutzmauer) gehen. Auf der Schutzmauer angelangt, über die Hängebrücke (Markierung Nr. 3) zum Camping Wasserfall. Rückwärts beginnt der ansteigende, schattige Waldpfad. Er mündet beim Ortsfriedhof von Montan (links) in die Fleimstalstraße. Diese überquerend gelangt man in den hübschen Weinort Montan. Empfehlenswert ist von hier aus ein Spaziergang zum kleinen, reizvollen Ort Pinzon (15 Minuten) oder bergan zu den Höfen von Glen mit dem wunderschönen Blick über ein weites Stück Etschtal.
Für  die Rückkehr nach Auer: Wanderer können den gegenüber dem Wegkreuz von der Fleimstalstraße abzweigenden Fußweg (Hinweisschild: Weg Nr. 4 nach Auer 50 Minuten) benützen, andernfalls Rückkehr mit Linienbus.
Gehzeit: ca. 3 Stunden

Vom Erholungszentrum Schwarzenbach nach Montan

Ausgangspunkt: Erholungszentrum Schwarzenbach. Rechts neben der Turnhalle beginnt der Weg. Bald muß man die Fleimstalstraße überqueren, da sich der Weg an der anderen Straßenseite fortsetzt. (Tafel: Weg Nr. 4 nach Montan 50 Min.)  Im Höhersteigen wird wieder die Straße erreicht und hinter den Leitplanken derselben ein kurzes Stück weitergehend gelangt man auf einen Hohlweg, der bald in die private Fahrstraße zum Kiechelberghof einmündet.
Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
Weg 4A: Dieser führt anfänglich durch schattigen Wald, im oberen Teil mitten durch Obst- und Weinkulturen mit schönen Ausblicken auf das Etschtal, auf Hof und Kirchlein von Kiechelberg, sowie auf das Schloß Enn am Waldhügel über Montan.
Weg 4B: dieser führt von der vorher angegebenen Stelle die private Fahrstraße nach Kiechelberg entlang. Kurz vor dem Hof jedoch rechts in den Waldweg einbiegen (Markierungsstein). Diesen entlanggehend erreicht man ebenfalls die Fleimstalstraße und gelangt somit in den Ort Montan.
Gehzeit: ca. 3 Stunden

Auf den Hügel Castelfeder

Ausgangspunkt: Erholungszentrum Schwarzenbach. Man folgt dem Weg, der rechts neben der Turnhalle weiterführt bis zur Fleimstalerstraße, die man 200 m aufwärts bis zum Parkplatz am Bergfuß (rechts) weitergeht. Hier beginnt der Anstieg auf Pfad Nr. 5A, an einer Rastbank vorbei und nach 10 Minuten ist die erste Anhöhe mit schöner Rundschau erreicht. Der Pfad 5B beginnt 50 Schritte straßaufwärts an der großen Kehre, führt am Rand einer sumpfigen Wiese aufwärts, wendet dann nach rechts und vereinigt sich oben mit Pfad Nr. 5A. Der von nun an mit Nr. 5 markierte Pfad führt über Grasböden und Felspartien auf die Hügelkuppe (405m) mit Ruinen aus verschiedenen Epochen. Vom Südostfuße des Hügels, nach dem Ferienheim, führt ein weiß-blau markierter Weg in 20 Minuten zur Straße nach Montan und von dort aus ist auch Pinzon erreichbar. Von Pinzon nach Montan und auf Weg Nr. 4 zurück nach Auer ist eine abwechslungsreiche, leichte Halbtageswanderung.
Gehzeit: nach Castelfeder und zurück  ca. 2 Stunden


NEUMARKT

Nach Pinzon

Von der Wegkreuzung im Dorfkern geht man die Fleimstaler Straße bergan bis zur Oberen Vill, man überquert die Brücke über den Trudner Bach und zweigt rund 120 m nach der Brücke, unmittelbar vor dem „Pinzonerhof“ (Bushaltestelle), rechts bergwärts ab. Ein im Anfang, aber dann sanft ansteigender Weg mit schönen Ausblicken auf das breite Etschtal, führt bequem zur Ortschaft Pinzon (Stephanskirche mit dem spätgotischen Flügelaltar von Hans Klocker).
Wer nicht den gleichen Weg nach Neumarkt zurückgehen möchte, sondern einen Rundgang machen will und dabei einen im letzten Teil etwas steilen und unbequemen Pfad nicht scheut, dem sei geraten den Weg bergwärts fortzusetzen, in südöstlicher Richtung ansteigend, an der Pinzoner Kirche vorbei. Nach wenigen Minuten erreicht man eine hübsch gelegene Sitzbank und wendet sich von hier aus wieder talwärts. Man gelangt zu einem Brunnen, hinter dem der Weg langsam zum Steig wird und über einen breiten Graben wechselt, zu den schon sichtbaren Wiesen der sogenannten „Glener Ecken“. Man hält sich am rechten Wiesenrand (rote Markierung) und kommt in wenigen Minuten zum untersten Wiesensaum (Bank). Hier befindet sich ein Kreuz. Es geht nun (Markierung 4) auf steilem und kurvenreichem Steig zu Tal und mündet bei der Brücke in der Oberen Vill in die Fleimstaler Straße.
Gehzeiten: bis Pinzon etwa 45 Minuten – Rundweg etwa 1 ½  Stunden

Mazoner Spazierweg

Von der Wegkreuzung im Dorfkern geht man  die Fleimstalerstraße 350 m bergan, hier zweigt man rechts ab, ein Holzschild „Mazoner Spazierweg“ weist den Weg.
Nach einem kurzen, etwas ansteigenden Wegstück erreicht man eine Asphaltstraße, der man folgt bis man in einer weit ausladenden Linkskurve erneut auf  einen Wegweiser „Mazoner Spazierweg“ stößt, dort die Straße verläßt und in einen gerade nach Süden verlaufenden Karrenweg einbiegt. Diesem folgt man bis zum Schild „Zur Kirche“. Von der Kreuzung in 5 Minuten zur Mazoner Kirche. Der Weg mündet in einen asphaltierten Weg, dem man in südlicher Richtung, leicht  ansteigend durch das Mazoner Plateau folgt. Der südlichste Punkt des Spazierweges ist eine scharfe Linkskehre mit dem Wegweiser „Hochweg zur Ruine“ und einer Bank. Schöner  Ausblick in das Tal.
Der Spazierweg führt nun in nördlicher Richtung, etwas ansteigend, an zwei Ansitzen vorbei und dann abwärts bis zu einer Abzweigung. Dort wendet man nach rechts, geht an einem Bauernhof mit schönem Kreuz an der Fassade vorbei und wandert eben den Waldrand entlang bis zum letzten Hof (Straßenschranke). Gleich danach Abzweigung nach links (Wegweiser „Zur Ruine“). Nun geht es talwärts, der Markierung weiß-rot Nr.3 zur weiter unten liegenden Ruine Caldiff. Vor der eindrucksvollen Kulisse dieser Ruine wird man gerne eine Rast einschieben. Der Weg zurück nach Neumarkt folgt nun immer der Markierung Nr.3 . Wer noch einen kleinen Umweg machen will, der kann auch dem Wegweiser „Zur Lochmühle“ nachgehen und über diese nach Neumarkt zurückkehren.
Gesamtgehzeit: ca. 2 Stunden

Von Neumarkt nach Laag

An der Kreuzung im Ortszentrum ostwärts die Fleimstalerstraße bergan. Nach 100 m findet man rechts den Wegweiser mit den Markierungsnummern 2 und 8. Wir folgen dem nun gemütlichen Wanderweg hinauf zum Mazoner Plateau. Recht abwechslungsreich führt der Weg durch Wiesen und Weingärten, später durch Wald und bietet uns zeitweise schöne Aussichtsplätze ins Unterland. Wir erreichen nach einer knappen Stunde einen Linksabzweiger, der zur Kanzel und nach Gfrill führt. Wir gehen jedoch geradeaus und folgen der Markierung Nr. 8. Bei einer darauffolgenden Kuppe, dem Scheitelpunkt der Route, zweigen links 2 Wege ab. Wir bleiben auf dem sich talwärts neigenden Steig, der nun etwas schmaler und flacher wird. Bald wandern wir unter der mächtigen Madruttwand entlang und passieren nach einem kleinen Buschwald das sogenannte Klösterle bei St. Florian. Mit eindrucksvollen Blicken in das untere Etschtal und zur Salurner Klause wandern wir weiter, passieren das meist ausgetrocknete Flußbett des Aalbaches und folgen dem Weg durch einen Föhrenwald talwärts. Nach kurzem erreichen wir die ersten Häuser am südrand von Laag. Von hier aus kann mit dem Bus unser Ausgangspunkt in Neumarkt erreicht werden.
Wanderzeit: 3 Stunden

Zur Kanzel

Wie bei der vorangegangenen Tour beginnt unsere Wanderung in der Fleimstalerstraße und führt uns auf das  Mazoner Plateau. Wir folgen vorerst der Beschilderung zum „Banklsteig“, bis wir nach einer schönen Laubwaldwanderung  einen scharf links abzweigenden Weg erreichen. Dieser führt uns nun (beschildert: “Zur Kanzel“) über eine alte Fahrstraße bergwärts. Nach einer guten halben Stunde zweigt links ein kleiner Steig ab, der uns hinaus auf einen Vorsprung mit einem Kreuz führt, der „Kanzel“ genannt wird und bei klarem Wetter eine großartige Aussicht bietet. Von hier wieder zurück über den Steig zur Fahrstraße und dieser weiter entlang ein Stück bergwärts. Dann weiter über eine Kuppe und talwärts bis zur Einmündung des mit „3“ markierten Weges, dem wir nun bis zum Gsteigerhof folgen. Nach gemütlicher Rast folgen wir nun dem Steig Nr. 3 weiter talauswärts und erreichen den Abstiegsweg über die Ruine Caldiff nach Neumarkt.
Wanderzeit: 4 Stunden

Dürer Weg

Der Dürerweg wurde nach dem berühmten deutschen Maler Albrecht Dürer benannt.
Auf seiner ersten Reise nach Venedig 1494 zwang ihn eine Überschwemmung zu einem Umweg. Beim "Klösterle" von St. Florian (Neumarkt) zweigte er ab in Richtung Buchholz, um ins Cembratal zu gelangen.
Fünf seiner Aquarelle bestätigen diese These. So malte er die Mühle in Buchholz oder die Erdpyramiden und das Schloss von Segonzano. Den Weg gibt es noch immer und man kann ihn jederzeit mit guten Wanderschuhen begehen.
Vom Freiheitsplatz in Laag (213m) stets der Markierung 7 folgend zuerst zwischen den Häusern zum Tennisplatz, dort links weiter, hinauf zum Amorthof (422m) und auf dem Pflasterweg zur großen Römerbrücke (ca.570m); jenseits derselben auf dem breiten Weg bleibend (und die Markierung 7 verlassend) nahezu eben durch die Steilhänge hinaus zu freien Fluren und zuletzt kurz hinauf nach Buchholz (650m); ab Laag 2 Stunden. Von Buchholz kann man auch weitergehen und über den Sauchsattel zum Lago Santo ins Cembratal  gelangen oder von dort teils auf der Straße, teils auf dem alten Weg (Markierung 1) hinunter nach Salurn (224m, ab Buchholz ¾  Stunde) und von dort (oberhalb der Kirche) auf dem über den Ansitz Karneid führenden Sträßchen in ebener Wanderung zurück nach Laag.
Gesamtgehzeit: ca. 4 Stunden

MONTAN

Montan – Cisloner Alm

Der Anstieg beginnt bei Montan; auf Steig Nr. 4 vorbei an der linken Seite der Pfarrkirche, deren Turm mit dem gemauerten Helm und den romanischen Schallfenstern aus dem Jahre 1222 stammt. Durch das romantische Schloßtal, an sagenumwogenen alten Lindenbäumen des Schlosses Enn, dem ehemaligen Ansitz der Edelfreien von Enn aus dem Jahre 1172, vorbei, überqueren wir die alte Bahntrasse (Forstweg) und münden in den Windischweg, Markierung Nr. 4. Der helle Buschwald lichtet sich nach einer Viertelstunde Gehzeit zu einer prächtigen Bergwiese, dem „Windisch“ (600m). Unzählige Blüten, seltene mediterrane Orchideenarten und ein herrlicher Lärchenbaumwald charakterisieren dieses Gebiet. Hier befinden wir uns etwa 200 Meter über dem Dorf Montan. Über dem Windisch zieht sich eine Schleife hin zum leicht abfallenden Höhenweg, an dessen Kreuzung wir zurückschauen, um die Aussicht von der Salurner Klause im Süden über den vor uns liegenden Kalterer See bis hin zu den fernab gelegenen Meraner Bergen zu genießen.
Durch einen Föhrenwald biegt der Höhenweg zur Zufahrt des Rienznerhofes (753m) ein. Dies ist das letzte Gehöft vor dem steilen Anstieg zum  Leger auf Steig Nr.1. Die letzten Obstwiesen werden hinter uns gelassen und wir steigen das etwas anstrengende Wegstück hoch zum Rienzner-Leger (1088m). Kurz unterhalb halten wir auf dem „Schorn-Pichl“ , einer Felskanzel, nochmals Ausschau und erkennen über dem Mittelberg den Einschnitt ins Passeiertal und links über Meran die Weißkugel der Ötztaler. Rechts vom Mittelberg die Landeshauptstadt Bozen. Der Blick gegen Norden führt bis zum fernen Pennser-Joch. Vor uns schieben sich die über der Mendelkette im Süden die ersten Bergspitzen der Brenta-Gruppe hoch. Am Rienzner-Leger treffen wir nochmals eine kleine Bergwiese. Wir überqueren diese und nach zirka einer halben Stunde erreichen wir auf einem mäßig ansteigenden Waldweg, Markierung Nr. 1, die breitflächige Cisloner Alm (1249m).
Gehzeit: 2 – 3 Stunden

Für besonders Wanderfreudige führt ein Rundweg von 2 bis 2 ½ Stunden Gehzeit um den Trudner Sattel zum Marion-Schröttl, einem Aussichtspunkt, unter welchem einem das Südtiroler Unterland zu Füßen liegt.
Von der Cisloner Alm gibt es zwei Möglichkeiten zurück nach Montan zu gelangen:

1) über Truden und Glen:
Auf der Cisloner Strasse (Bergweg) gelangt man zum Dorf Truden  (1127m). vor dem Dorfzentrum biegt eine Teerstrasse rechts nach Glen/Montan ab.

2) Marion - Kalditsch
In die entgegengesetzte Richtung, nach Westen, wandern wir längs der Forststrasse Marion, bis wir nach ca. 2 Km am linken Wegrand die Markierung 3C erblicken. Diese verfolgen wir bis zur Forststrasse Mittereben, welche uns zu den Kalditscher Höfen führt. An diesen vorbei gelangen wir auf Steig Nr. 3 zurück zum Schloss Enn und nach Montan.
Diese Rückwanderung ist auch in umgekehrter Richtung empfehlenswert.

Montan – Glen – Gschnon – Montan

Von Montan Führt vom ehemaligen Bahnhof im Unterdorf ein Wander- und Forstweg (ehemalige Bahntrasse) zum Glener Viadukt. Noch bis 1962 fuhr die Bahn auf dieser Trasse mit gleichmäßiger Steigung von 3% von  Auer, an Montan vorbei, ins Fleimstal. Der Glener Viadukt stellt mit einer Länge von 73 m und einer Höhe von 22 m als einmaliges Bauwerk bestes Zeugnis architektonischer Pionierarbeit dar. Entlang dieser Wanderung bieten sich herrliche Ausblicke auf Castelfeder, ins Etschtal, zur Mendelkette, zum Kalterer See, zu den Meraner Bergen... Über die letzte Schleife erreichen wir Glen (520m). Die Verbindungsstrasse weiter gehend, gelangen wir zu den Mühlen (882m) und auf die Straße nach Gschnon (952m). Weit interessanter, vielleicht etwas beschwerlicher ist die zweite Variante: von Glen über den alten Gschnoner Weg, Markierung Nr.4, beginnt der Anstieg (Hinweisschild „“Gschnoner Wanderweg“). In Gschnon gibt es zwei Gaststätten.
Von Gschnon führt der Weg weiter zum „Gsteigerhof“ (885m),  eine Bergbauernwirtschaft  auf der gegenüberliegenden Anhöhe. Eine Variante führt (Hinweisschild: zur Kanzel) nach ca. 30 Minuten zu einer Aussichtswarte, einem ausgesetzten Felsen, Kanzel genannt, von wo aus man das ganze Unterland sieht.
Entdeckungsfreudigen und schwindelfreien Wanderern sei eine Variante über den 30 Meter hohen Wasserfall des Trudner Baches angeraten. Vom Steig Nr. 3 zweigt auf der Einmündung zum Forstweg (Kammerling), unterhalb der „Kanzel“, rechts ein mit weiß-roter Markierung gekennzeichneter Wanderpfad ab (Hinweisschild Montan/Glen). Über die Schlucht führt ein schmaler gesicherter Steg nach Glen. Von dort gelangen wir über Feldwege zurück nach Montan.
Gehzeit: ca. 6 Stunden

Panoramaweg (ehemalige Bahntrasse)

Die ehemalige Bahntrasse beginnen wir am Ortseingang vorbei am alten Bahnhofsgebäude. In konstanter Steigung führt dieser Wanderweg an Obst- und Weingärten vorbei, über den Glener Viadukt zum Weiler Glen, dann durch den langen beleuchteten Tunnel oberhalb Montan zum Schloß Enn und weiter zu den Kalditscher Höfen über Steig Nr. 3. Gegenüber vom Bildstöckl führt der Weg wiederum auf die ehemalige Bahntrasse. Hier kann der Wanderweg  fortgesetzt werden bis zum Pausahof und nach Kaltenbrunn. Oder wir zweigen vom Pausahof in die alte Fleimstaler Straße, überqueren die Staatsstraße und gelangen auf der gegenüberliegenden Talseite auf den „Schwarzenbachwanderweg“ über Pieglberg und Holen zur Aldeiner Brücke. Beim Brückenwirt wird wieder die Hauptstraße überquert; hier beginnt der kurze steile Anstieg zum Panoramaweg. Von hier aus gehen wir nach Montan zurück. Als Alternative kann man ab dem Brückenwirt auch mit den Linienbus zurückfahren.
Eine ausgedehnte Variante führt von der Aldeiner Brücke über Karnol und Auer nach Montan (Gehzeit ca. 2 Stunden). Ebenso kann von Kaltenbrunn aus eine Umwanderung des Cisloner Berges über Truden und Mühlen nach Montan unternommen werden.
Gehzeit: ca. 3 Stunden

 

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